Kosten für Unterkunft und Heizung bei Eigentum

Ein/e selbst genutzte/s Haus oder Eigentumswohnung angemessener Größe ist als Vermögen nicht zu berücksichtigen  12 Abs. 3 Nr. 5 SGB II

Selbst genutzt:
Die Bedarfsgemeinschaft bewohnt einen Teil. Wird ein weitere Teil vermietet, bleibt der Schutz bestehen und die Mieteinahmen sind Einkommen.
Sehr unproblematisch

Angemessene Größe:
80 qm/90 qm Wohnung
bis 130 qm Haus 

keine Unterscheidung bei der Größe der BG. Es zählt bei alten Gehöften nur der Wohnflächenanteil.

Grundstücksgrößen: 500 qm/ Stadt & 800 qm/ Land oder: Bebauungsplan



Was wird erstattet? 
Sehr problematisch
Zinsen, Abgaben, Wasser, Müll, Steuern, Hausversicherungen, Verwaltungskosten, Brandkasse, Heizkosten

Was wird nicht erstattet:
Tilgung, da es sich um Vermögensaufbau handelt.
SGB II § 22 (2) Als Bedarf für die Unterkunft werden auch unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur bei selbst bewohntem Wohneigentum im Sinne des § 12 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4 anerkannt, soweit diese unter Berücksichtigung der im laufenden sowie den darauffolgenden elf Kalendermonaten anfallenden Aufwendungen insgesamt angemessen sind. Übersteigen unabweisbare Aufwendungen für Instandhaltung und Reparatur den Bedarf für die Unterkunft nach Satz 1, kann der kommunale Träger zur Deckung dieses Teils der Aufwendungen ein Darlehen erbringen, das dinglich gesichert werden soll.
Also werden Reperaturen auf 12 Monate verteilt und dann wird berechnet, ob die gesamtem KdU höher sind als bei einer anerkannten Mietwohung.

Problem
: sind die Kosten höher als bei einer vergleichbaren Mietwohnung kommen die LT mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz.  Verkauf immer empfehlen!