Hilfebedürftigkeit

Wenn Sie erwerbsfähig sind und aufgrund Ihres Aufenthaltsstatus Leistungen nach dem SGB II beanspruchen können, erhalten Sie diese aber nur dann, wenn Sie „hilfebedürftig“ sind.

Ihre „Hilfebedürftigkeit“ wird wie folgt ermittelt:

  1. Ihr Vermögen bzw. das Ihrer Bedarfsgemeinschaft wird überprüft. Sollte es die möglichen Freigrenzen überschreiten, gelten Sie in der Regel nicht als hilfebedürftig. (Lesen Sie mehr dazu im Kapitel Vermögen)
  2. Ihr Bedarf bzw. der Ihrer Bedarfsgemeinschaft wird ausgerechnet. (Lesen Sie dazu im Kapitel Sicherung des Lebensunterhalts)
  3. Ihr eventuelles Einkommen bzw. das Ihrer Bedarfsgemeinschaft wird zusammengezählt und mit Ihrem Bedarf verglichen. (Lesen Sie dazu mehr im Kapitel Einkommen) Sollte es unter dem Bedarf liegen, haben Sie Anspruch auf Alg II.

Wichtig: Sie sind verpflichtet, alles zu unternehmen, damit Sie nicht auf diese staatliche Leistung angewiesen sind. Zu Ihren Pflichten gehört die Aufnahme einer Arbeit. (Lesen sie dazu mehr im Kapitel Arbeitspflicht)

Erst an zweiter Stelle nachrangig angesiedelt sind die Zahlungen von Alg II.