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Warnstreik am 19.03.2014

 Weitere Fotos ...

Foto: Fototeam verdiHessen - msem



10 Jahre BEP - Jubiläumsfeier mal anders

Am 04.03. sollte in Hanau das Jubiläum "10 Jahre Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan" im CPH gefeiert werden. Einer der Redner: Hessens Sozialminister Stefan Grüttner. Einige ErzieherInnen, Eltern und Kinder wollten sich diese Gelegenheit "mitzufeiern" nicht entgehen lassen und begrüßten die Teilnehmer der Festveranstaltung mit Sprechchören wie: " Warum ist hier heut so'n Trubel? KiFöG ist kein Grund zum Jubel!"
Sie wollten halt darauf hinweisen, dass die Auswirkungen des geplanten Kinderförderungsgesetzes nicht gerade mit dem in Einklang stehen, was über den BEP erreicht werden soll.

Der Minister "stellte" sich für einige Minuten dem Gespräch. Und er brachte die altbekannten Argumente. Worauf die Erzieherinnen sehr gut antworteten. Als sie schließlich über die Aussage, dass mit den Regelungen zu fachfremden Personal Krankenschwestern und Logopäden angesprochen seien, in Gelächter ausbrachen, beendete der Minister das Gespräch. Eine Teilnehmerin rief ihm eine Frage nach, die unbeantwortet blieb: "Und eine Logopädin arbeitet für ein Erziehergehalt?"



Katastrophaler Entwurf eines Kinderförderungsgesetzes 

Hanau, 23.01.2013.  Die Fraktionen von CDU und FDP haben Ende 2012 einen Entwurf zu einem neuen Kinderförderungsgesetz in den Landtag eingebracht, der gravierende Auswirkungen auf Kinder, Eltern und Erzieherinnen haben wird. Der Entwurf  schlägt eine völlig falsche Richtung ein, die mit einer „Förderung“ der Kinder aber auch überhaupt nichts mehr zu tun hat. Eines der Hauptprobleme wird sein, dass Gruppen mit 25 Kindern belegt werden müssen, um die höchstmögliche finanzielle Förderung zu bekommen. Viele Einrichtungen haben so genannte „integrative Gruppen“, die mit jeweils 15 oder 16 Kindern belegt sind, womit dem besonderen Betreuungsbedarf von Kindern mit Behinderung Rechnung getragen werden soll. Der neue Gesetzentwurf sieht hier keinerlei Regelung mehr vor. Dies wird in der Praxis zur Vergrößerung der Gruppen führen müssen, weil die Kommunen sich solche Regelungen wegen ihrer Finanzlage nicht mehr leisten können. Ein zweiter Kritikpunkt ist, dass die maximale Finanzausstattung künftig nur noch erreicht werden kann, wenn eine Betreuungszeit pro Kind von 42,5 Stunden in der Woche vorgesehen wird. Tatsächlich bieten die weitaus meisten Kindereinrichtungen derzeit flexible Lösungen von bis zu 50 Stunden Betreuungszeit an. Auch hier wird sich die längeren Öffnungszeiten künftig kaum noch ein Träger leisten können.
Vor dem Hintergrund, dass eine erhebliche Anzahl ausgebildeter Erzieherinnen fehlt, soll mit dem Gesetzentwurf außerdem die Beschäftigung von „fachfremden Kräften“ in den Kindereinrichtungen erleichtert werden. Künftig soll es ausweislich der Begründung des Gesetzentwurfs ausreichen, wenn eine Praxiserfahrung mit Kindern nachgewiesen wird, die z.B. auch durch die Arbeit mit Kindern in Vereinen oder auf Ferienfreizeiten erworben wurde. Angesichts der Tatsache, dass es gute Gründe dafür gibt, dass die Ausbildung zum Erzieher derzeit fünf Jahre dauert, ist damit eine Abwertung dieses Berufsbildes vorprogrammiert.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – ver.di – appelliert an alle Abgeordneten des Hessischen Landtags, diesem Entwurf nicht zuzustimmen und stattdessen an einer Neuregelung zu arbeiten, die tatsächlich hochwertige Bildung, Erziehung und Entwicklung von Kindern zum Ziel hat.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ver.di-Info-Veranstaltung am 17.01.2013 in Erlensee haben dazu eine Resolution beschlossen, die über den nachfolgenden Link zum Download bereit steht:



"Entwurf eines Kinderförderungsgesetzes - Rolle rückwärts?“

Einladung zu einer Informationsveranstaltung

Seit Jahren kämpfen die Erzieherinnen und Erzieher um die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit, um anforderungsgerechte Bezahlung und qualifizierte und ausreichende Personalausstattung. Und nun legen die Fraktionen von CDU und FDP im Hessischen Landtag den Entwurf eines Kinderförderungsgesetzes vor, mit dem der Begriff der Fachkraft aufgeweicht und die Personalberechnung umgestellt werden soll.

Der ver.di-Landesbezirk wird dazu in Kürze eine Fachtagung in Frankfurt durchführen.
Zur Vorbereitung darauf lädt der ver.di-Bezirk Hanau zu einer Informationsveranstaltung für Erzieherinnen und Erzieher zu dem Gesetzentwurf ein, in der die Inhalte der beabsichtigten Regelungen dargestellt und mit den Realitäten der Kindereinrichtungen abgeglichen werden sollen. Außerdem wollen wir mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeiten bereden, Einfluss auf diesen Gesetzentwurf nehmen zu können.
 
17. Januar 2013 in der Zeit ab 17.00 Uhr
in der Fallbachhalle,
Eugen-Kaiser-Str. 22, 63526 Erlensee
                      
Wir bitten um Anmeldung auf einem der nachfolgend genannten Wege, damit wir die Materialien in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen können:
- per Mail: heinz.groening @ verdi.de
- per Telefax: 06181/9232214
- per Post: ver.di-Bezirk Hanau, Fachbereich 7, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau


20. März: 1.400 Warnstreikende im Main-Kinzig-Kreis !

Dem Aufruf zum Warnstreik folgten im Main-Kinzig Kreis ca. 1.400 Beschäftigte der einbezogenen Betriebe und Dienststellen. Kein Bus der HSB und des Stadtverkehrs Maintal verließ das Depot. Zahlreiche Kindereinrichtungen im gesamten Kreis blieben geschlossen. Die Müllabfuhr-Touren in Hanau fanden  nicht statt. 
Über vier von fünf auf den Kurt-Blaum-Platz in Hanau zulaufenden Straßen formierten sich vier Demonstrationszüge zu einem einzigen, der dann durch die Innenstadt zum Gewerkschaftshaus zog. Bei der sich anschließenden Kundgebung sprachen Vertreter der unterschiedlichen Bereiche, die in den Arbeitskampf einbezogen sind. Lilo Ewig von den Kreiswerken des Main-Kinzig-Kreises machte auf die Situation der Busfahrer von privaten Busunternehmen aufmerksam, die trotz hoher Verantwortung für die Fahrgäste mit ihrem Lohn kaum ein Leben bestreiten könnten. Viele sind trotz eines Vollzeit-Jobs auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen.

Heike Schupp vom Klinikum Hanau schilderte eindringlich die schwierige Personalsituation in den Krankenhäusern. Alexander Burk und Katharina Schlichting von der ver.di-Jugend trugen ein engagiertes Plädoyer für verbesserte Ausbildungsbedingungen und für eine Übernahme nach der Ausbildung vor. Heinz Voit von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises berichtete von der Unterbezahlung hoch qualifizierter und sehr engagierter Fachkräfte im Bereich der Altenpflege. Peter Reuling von der Inneren Verwaltung der Stadt Hanau betonte, dass die leeren Kassen der Städte und Gemeinden nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen in Berlin und Wiesbaden seien und immer nur dann angeführt werden, wenn es um Forderungen der Beschäftigten gehe; für politisch Gewolltes werde immer wieder Geld „aufgetan“. Bezahlen sollen es dann die Beschäftigten mit realem Einkommensverlust. Ulla Bräutigam vom Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung ging auf die noch immer vorliegende Unterbewertung der sozialen Arbeit ein. Alle Rednerinnen und Redner machten deutlich: Wir werden um verbesserte Einkommensbedingungen kämpfen, denn: Wir sind es wert!



Warnstreiks am 20. März 2012!

ver.di ruft alle Beschäftigten der Städte und Gemeinden im MKK und die Beschäftigten des MKK selbst zu einem ganztägigen Warnstreik auf! Dies gilt auch für Kindereinrichtungen und Eigenbetriebe! Ferner werden die Beschäftigten der Stadtwerke Hanau, der HSB, der Kreiswerke des MKK, des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, der Sparkasse Hanau, der Alten- und Pflegezentren des MKK, des Behindertenwerks Main-Kinzig und des Klinikums Hanau zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Ganztägig heisst: von Schichtbeginn bis Schichtende. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf einstellen, dass den ganzen Tag über nicht ein Bus der HSB das Depot verlässt, dass Kindereinrichtungen geschlossen bleiben und mancher gewohnte Dienst der Verwaltung nicht zur Verfügung steht.
Die Beschäftigten wollen damit deutlich machen, dass sie sich nicht mit Cent-Beträgen abspeisen lassen wollen, sondern nach Jahren des realen Einkommenverlustes endlich eine deutliche Erhöhung brauchen.
Treffpunkte für die Demonstrationszüge in Hanau:
- Gelände der HSB (HSB, Stadt Hanau Technische Verwaltung); 9:30 Uhr Abmarsch
- Klinikum Hanau –Pforte- (Klinikum und APZ); 9:45 Uhr Abmarsch
- Stresemannstraße/Friedrich-Ebert-Anlage; 9:50 Uhr Abmarsch
  (Busanfahrt aus dem MKK)
- Gelände Stadtwerke Hanau (SWH); 9:55 Uhr Abmarsch
Gegen 10 Uhr vereinigen sich diese vier Züge am Kurt-Blaum-Platz, um dann gemeinsam durch die Innenstadt zum Freiheitsplatz vor das Gewerkschaftshaus zu ziehen.
Dort findet gegen 10:45 Uhr/11:00 Uhr eine Kundgebung statt.



Veranstaltungen in Gelnhausen:

Krimi-Lesung zum Internationalen Frauentag am 08. März 2012 um 17:30 Uhr

Mehr Informationen dazu ...

Kurs "Ganzheitliches Gedächtnistraining" am 07. März 2012 um 15:00 Uhr

Mehr Informationen dazu ...

Beide Veranstaltungen finden im ver.di-Sprechstundenbüro, Altenhaßlauer Str. 6, in Gelnhausen statt.



Jubilare 2011 geehrt


Zu den Bildern von der Ehrung der Jubilare führt der nachfolgende Link:

Bilder der Jubilarehrung 2011



Vertrauensleutevollversammlung

Im Jahr 2012 stehen einige Tarifverhandlungen in den unterschiedlichen Fachbereichen in ver.di an.
Zur Information über die Situation bei den kommenden Tarifauseinandersetzungen wollen wir den aktuellen Stand in einer
Vertrauensleutevollversammlung
austauschen, die
am Montag,  21. November 2011
von 14:00 bis 17:30 Uhr
in das Casino der HSB
(Hanauer Straßenbahn) Hanau, Daimlerstr.  5
stattfindet.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir unsere gemeinsame Handlungs- und Aktionsfähigkeit als ver.di klären, die Tarifauseinandersetzungen vorbereiten und mögliche Aktionen  besprechen.  Die Aufgabe der bezirklichen Arbeitskampfleitung wird dargestellt.
Als Referent steht uns Kollege Christian Rothländer, Tarifkoordinator im LBZ Hessen, zur Verfügung.
Zur besseren Planung bitten wir um schriftliche oder telefonische Anmeldung bis zum 11. November 2011 unter Tel. Nr. 06181/9232-212 oder per e-Mail an bz.hanau@verdi.de.
Nachfolgend eine Einladung und ein Anmeldebogen für die Veranstaltung zum Download. Vertrauensleute, die bei Städten, Gemeinden oder dem Land Hessen beschäftigt sind, können Arbeitsbefreiung unter Berufung auf § 16 der Hessischen Urlaubsverordnung (HUrlVO) i.V.m. § 1 Abs. 2 bzw. § 106.4 Hessischen Beamtengesetzes (HBG) i.V.m. § 215 HBG beantragen.



Aktion zur Leiharbeit am 24.08.2011 in Hanau



09.06.2011: Streik bei Kaufhof, Hanau

Foto: Angelika Kappe


Warnstreik-Kundgebung in Gelnhausen

Am Montag, 28.02.2011, legten Beschäftigte der Straßenmeistereien Sterbfritz, Wächtersbach, Friedberg, Nidda und Bruchköbel, der Autobahnmeisterei Langenselbold, des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Gelnhausen, der Finanzämter und der Gerichte die Arbeit für einen eintägigen Warnstreik im Rahmen der Tarifrunde für die Beschäftigten des Landes Hessen nieder. Zu der Kundgebung am Ziegelturm in Gelnhausen stießen dann noch Kolleginnen und Kollegen vom Main-Kinzig-Kreis und von der GEW dazu, so dass sich ca. 150 Menschen versammelten, um den Forderungen der Landesbeschäftigten Nachdruck zu verleihen.

ver.di-Bezirksgeschäftsführerin Angelika Kappe berichtete von den Hintergründen und dem Stand der Verhandlungen, bei denen die Arbeitgeber auch zum zweiten Verhandlungstermin noch kein Angebot vorgelegt haben. Sie ließ dann Betroffene von Straßenmeistereien, vom Amt für Straßenwesen, von den Gerichten und aus dem Schuldienst zu Wort kommen, die jeweils mit Nachdruck begründeten, warum eine deutliche Einkommenserhöhung notwendig ist.
Der Vorsitzende des ver.di-Bezirkes, Ralf Nix, stärkte in seinem Grußwort den Streikenden den Rücken.
Ein Kundgebungsteilnehmer zum Schluß: "Heute haben wir in Gelnhausen gezeigt, dass es uns gibt und dass wir zu kämpfen bereit sind. Wenn sich nicht bald etwas tut, dann laufen wir eben in Wiesbaden auf."


Warnstreik der Beschäftigten des Landes Hessen!

Im Rahmen der derzeit laufenden Tarif- und Besoldungsrunde 2011 in Hessen ruft der ver.di Landesbezirk Hessen für Montag, den 28.02.2011 die Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Im Main-Kinzig-Kreis werden die Straßen- und Autobahnmeistereien (Bruchköbel, Langenselbold, Sinntal-Sterbfritz, Wächtersbach, Gelnhausen), das Landesamt für Straßenwesen, Gerichte und Finanzämter in den Warnstreik einbezogen.

ver.di fordert in der aktuellen Tarifrunde neben einer Einkommenserhöhung von 50,00 € Sockelbetrag sowie einer anschließenden linearen Erhöhung von 3 % auch eine verbindliche Regelung für die Übernahme von Ausgebildeten nach Abschluss der Prüfung sowie eine Gefahrenzulage für die Beschäftigten der hessischen Straßenmeistereien. Insbesondere letztere ist vor dem Hintergrund der immer riskanter werdenden Tätigkeit dringend notwendig. Allein in Hessen ist in den Jahren 2007 bis einschl. 2009 jeweils ein Beschäftigter bei der Ausübung seiner Tätigkeit ums Leben gekommen. Bundesweit sind pro Jahr bis zu 10 Todesfälle zu beklagen, viele andere wurden zum Teil schwer verletzt und leiden unter den Folgen der Unfälle.

Im Rahmen des Warnstreiks wird es in Gelnhausen, Am Ziegelturm,  am Montag, 28.02.2011 ab 12:00 Uhr zu einer Kundgebung kommen.

Die Tarifverhandlungen werden am Mittwoch, dem 16.03.2011 in Wiesbaden fortgesetzt.


04.11.2010 - Bezirkskonferenz in der Villa Stockum

21 Punkte umfasste die Tagesordnung der Konferenz, zu der Betriebe, Dienststellen, Fachbereiche und Gruppen ihre Delegierten entsandt haben. Axel Weiß-Thiel, 1. Stadtrat der Stadt Hanau, hielt ein Grußwort an die Konferenz. Nach der Wahl des Präsidiums und weiteren Formalien zur Durchführung der Konferenz (Tagesordnung, Geschäftsordnung, Wahlordnung, Mandatsprüfungs- und Wahlkommission, Antragskommission) wurde der schriftlich vorgelegte Geschäfts- und Finanzbericht durch den bisherigen Vorsitzenden, Ralf Nix und die stellvertretende Geschäftsführerin, Angelika Kappe, mündlich ergänzt. Dazu gab es anschließend eine Aussprache. Die Revisionskommission erstattete Bericht und beantragte die Entlastung des alten Bezirksvorstandes. Diese wurde auch einstimmig gewährt.

Nach der Rede des ver.di-Landesbezirksleites, Jürgen Bothner, erstattete die Mandatsprüfungskommission den Bericht über ihre Arbeit.
Die Konferenz wählte dann Ralf Nix für die nächsten 4 Jahre zum Vorsitzenden des Bezirksvorstandes und Enisa Skrijelj zu seiner Stellvertreterin.
Dem neuen Bezirksvorstand gehören weiterhin an: Annette Adam, Siegfried Baumann, Peter Disser, Heinz-Mario Dönges, Gabriele Haas, Regina Heckmann, Josef Hergenröder, Simone Koch, Dieter Kremer, Kevin Kuntz, Roman Maschkowitz, Monika Pauly, Ursel Regele, Norbert Ullmann, Frank Voit, Michael Wittkowski und Ziya Yildiz.

Der Revisionskommission gehören an Manuela Schadt, Günter Schmitt, Sina Stang und Marvin Börner und als Ersatzmitglieder Elfriede Goethals und Daniel Gericke.
Für den Landesbezirksvorstand wurden Ralf Nix und Enisa Skrijelj nominiert, die den Bezirk auch beim 3. ordentlichen Bundeskongress in Leipzig vertreten werden.
Anschließend wurden 10 Anträge und 4 Resolutionen behandelt. Die Bezirkskonferenz sprach sich darin u.a. für eine stärkere die Fachbereiche übergreifende Verzahnung der Tarifarbeit, für eine Begrenzung der Befristungsmöglichkeiten von Arbeitsverträgen, für eine grundlegende Verbesserung der Grundlagen der Gemeindefinanzen und gegen die Einführung einer Kopfpauschale in der Krankenversicherung aus. In einer Resolution wurde das Sparpaket der Bundesregierung abgelehnt; erheblich sinnvoller sei es, die Vermögenssteuer wieder einzuführen, den Spitzensteuersatz anzuheben, die Erbschaftssteuer zur reformieren, die Körperschaftssteuer für Unternehmen anzuheben und eine Finanztransaktionssteuer zu erheben.


Gerecht geht anders

Marktplatz-Aktion am 30.10.2010


Am Samstag, 30.10.2010, gestalteten ver.di und der DGB mit seinen Gewerkschaften eine Marktplatz-Aktion in Hanau im Rahmen der Kampagne "Gerecht geht anders". Mit Fußbodenzeitungen, Verkehrsschildern nachempfundenen Hinweistafeln und jeder Menge Flyern wurde darauf aufmerksam gemacht, dass bei sehr vielen aktuellen Fragen der Politik (z.B. Rente mit 67, Gesundheitspolitik, Sozialpolitik, Finanzpolitik, Finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden) das Fazit nur lauten kann: Gerecht geht anders!
Die Gewerkschafter verteilten außerdem kostenlose Orangen an Passanten und erklärten dazu: Wer kein Vitamin B (wie Beziehungen) hat, braucht bei zunehmender Kälte mehr Vitamin C.
Weitere Bilder von der Aktion finden sie hier....

markt1

Foto: Metzler-Reich


50 Jahre Ostermärsche

Vor 50 Jahren gab es in Deutschland die ersten Ostermärsche. Sie begannen als Widerstand gegen Atomwaffen und sind seitdem in der ganzen Bundesrepublik zur Tradition geworden. Auch in Deutschland sind Atomraketen stationiert: In Büchel in der Eifel unterhält die US-Armee mit Unterstützung der Bundeswehr ein Atomwaffenlager. Diese Stationierung dürfen wir nicht länger dulden. Der 50. Ostermarsch soll dafür ein Zeichen setzen.

Bruchköbel

Karfreitag, 2.4.2010

14.00 Uhr Kundgebung am Freien Platz in Bruchköbel

15.00 Uhr Ostermarsch durch Bruchköbel

Redner: Lorenz Knorr

Musik: Mitglieder des DGB-Chors Frankfurt

Anschließend Friedensfest an der Dicken Eiche


Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Städte und Gemeinden

Die kommunalen Arbeitgeber und der Bund haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt. Sie mauern und behaupten, dass es keinen Spielraum für Entgelterhöhungen gibt. Dabei gab es auf der anderen Seite genug Spielraum für Steuersenkungen für reiche Erben, Unternehmen und Hoteliers.

Der ver.di-Bezirk Hanau/Main-Kinzig hatte daher die Beschäftigten des Klinikums Hanau und des Behindertenwerks Main-Kinzig für Mittwoch, 03. Februar 2010 und die Beschäftigten der Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis sowie der HSB und der Stadtwerke Hanau für Freitag 05. Februar 2010 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Mehr Informationen dazu ...

Was von der "Es ist kein Geld da"-Behauptung der Arbeitgeber zu halten ist, zeigt ein Info, zu dem der nachfolgende Link führt.


Mindestlohn-Aktion in Hanau am 15.09.2009

Der DGB führte am 15.09.2009 auf dem Marktplatz in Hanau eine Aktion zum Mindestlohn durch. Dazu stand der Mindestlohn-Truck von ver.di - mit einer Ausstellung - zur Verfügung.  Mit einer Reihe von bunten Aktionen (Unterschriftensammlung, überlebensgroße Puppen usw) wurde auf das Thema aufmerksam gemacht.

Der ver.di Bezirksvorsitzende, Ralf Nix, zeigte sich hocherfreut über die Aktion. „Es ist uns gelungen innerhalb von nur 4 Stunden 956 Unterschriften in Hanau zu sammeln. Das zeigt wieder einmal die große Zustimmung unter der Bevölkerung für unsere Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Es zeigt auch, dass die Menschen Geschäftspraktiken wie bei Schlecker nicht akzeptieren. Es kann nicht toleriert werden, dass Menschen in einer Vollzeitbeschäftigung für um die 6 € brutto pro Stunde arbeiten und den Rest, den sie zum Leben brauchen, über Hartz 4 aufstocken müssen."

Weitere Bilder zur Aktion...

 


Am 05.09.2009 in Gelnhausen: Für Toleranz und bunte Vielfalt!

Der ver.di-Bezirk Hanau/Main-Kinzig ruft zur Beteiligung an den Veranstaltungen auf der Gelnhäuser Müllerwiese am Samstag, 05. September 2009, in der Zeit von 9 bis 21 Uhr auf.
Aktives Eintreten für Toleranz, Solidarität, Menschlichkeit und Vielfalt hilft, braune Engstirnigkeit und Dumpfheit zu vertreiben.


"Arbeit für alle und faire Löhne"

war das Motto, des diesjährigen 1. Mai. 400 Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften versammelten sich in Hanau. Die Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus wurde von ver.di-Bezirksgeschäftsführer Eberhard Lorenz eröffnet. Anschließend sprachen ein Kollege des Autozulieferwerks Mahle in Alzenau, dessen Belegschaft sich im Abwehrkampf gegen die drohende Schließung befindet, und der DGB-Regionsvorsitzende Frank Herrmann, der vor allem die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Beschäftigten zum Thema machte.


Schulungen zu den neuen tariflichen Regelung für den Sozial- und Erziehungsdienst

Zum 01. November 2009 muss unter Beteiligung der Personalräte eine Überführung aller betroffenen Beschäftigten in die neuen Eingruppierungsvorschriften für den Sozial- und Erziehungsdienst erfolgen. Dazu bietet der ver.di-Bezirk zwei Tagesschulungen für Mitglieder in Personalräten an. Der nachfolgende Link führt zu den Einzelheiten.

Tagesschulungen für Personalräte


Die Streiks laufen!

Die Urabstimmung im Sozial- und Erziehungsdienst hat eine deutliche Zustimmung zum Arbeitskampf ergeben. Bereits seit dem 15.05.2009 werden Streiks durchgeführt. Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zum jeweils aktuellen Stand der Aktionen:

Aktions-Berichte und Aufrufe

Kundgebung und Demonstration am 23.06.2009 in Hanau ...


Warnstreik im Sozial- und Erziehungsdienst am 06.05.2009

Rund 400 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes im Main-Kinzig-Kreis befanden sich am 06. Mai im Warnstreik und nahmen an der Warnstreikkundgebung von ver.di teil. Mehr dazu erfahren Sie, wenn Sie dem nachstehenden Link folgen:

Bilder vom Warnstreik


Warnstreik des Sozial- und Erziehungsdienstes am Mittwoch, 06. Mai 2009!

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verweigert die Aufnahme von Tarifverhandlungen über einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Bereits seit Ende Januar kennen die Arbeitgeber unsere Forderung nach einem entsprechenden Tarifvertrag. Sie wollen aber erst Ende Mai endgültig entscheiden, ob sie mit uns verhandeln werden und mit welchen Forderungen. Dies ist viel zu spät!

Angesichts der Wirtschaftskrise und der Probleme für die Betroffenen nehmen die Belastungen im Sozial- und Erziehungsdienst ständig zu. Dies macht einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung umso wichtiger: Die Arbeitgeber müssen jetzt an den Verhandlungstisch gezwungen werden, um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zu verbessern.

Deswegen rufen wir
die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe
in den Einrichtungen der Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis sowie des Main-Kinzig-Kreises, die nach den Tätigkeitsmerkmalen für den Sozial- und Erziehungsdienst eingruppiert sind,
am 06. Mai 2009 zu einem ganztägigen Warnstreik

für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung auf!

Die Tarifauseinandersetzung um einen Gesundheitstarifvertrag für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes sind also gescheitert und bei den Verhandlungen über die Eingruppierung haben die Arbeitgeber lediglich Verschlechterungen angeboten. Es geht darum, den Arbeitgebern deutlich zu machen, dass die Beschäftigten hinter den Forderungen von ver.di stehen.
Zum Warnstreik aufgerufen sind alle diejenigen, die in den Tarifbereich fallen – also alle diejenigen, die nach den Tätigkeitsmerkmalen für den Sozial- und Erziehungsdienst eingruppiert sind. Praktikanten und hauswirtschaftliche Beschäftigte in Kindereinrichtungen (z.B. Küche, Reinigung) fallen  nicht darunter und müssen an dem Warnstreiktag ihre Arbeitskraft anbieten. Auch z.B. Sozialarbeiter, die aufgrund ihrer konkreten Tätigkeit nach dem Allgemeinen Teil der Vergütungsordnung eingruppiert sind, fallen nicht darunter.
Andererseits ist die Teilnahme am Streik nicht davon abhängig, dass man Mitglied von ver.di ist; streiken dürfen und können auch Nicht-Mitglieder. ver.di-Mitglieder erhalten allerdings für den ganztägigen Warnstreik Streikgeld, Nicht-Mitglieder erhalten dies nicht.

Wir bitten alle, sich am Mittwoch, 06. Mai 2009 zur Streikkundgebung und Demonstration beim DGB-Haus in Hanau, Am Freiheitsplatz 6, einzufinden.

Ab 7:30 Uhr wird dort im DGB-Jugendheim Verpflegung bereit stehen. Die Kundgebung wird gegen 10:00 Uhr beginnen.
Wir haben einen Info-Brief an alle diejenigen geschrieben, die in unserer Mitglieder-Datei das Kennzeichen für den Sozial- und Erziehungsdienst haben. Es kann nun sein, dass es Mitglieder gibt, die eigentlich dazu gehören, bei denen dieses Kennzeichen allerdings nicht gesetzt ist. Diese können trotzdem kommen; sie erhalten im DGB-Jugendheim das Formular für das Streikgeld ausgehändigt; wir werden für die Zukunft das Kennzeichen in der Datei setzen.
Es kann allerdings auch sein, dass jemand diesen Brief erhalten hat, obwohl er oder sie nicht oder nicht mehr zum Sozial- und Erziehungsdienst gehört oder als Praktikant oder als Beschäftigte im Hauswirtschaftsbereich nicht zum aufgerufenen Personenkreis gehört ; in diesem Fall bitten wir dringend darum, dem Aufruf nicht zu folgen, sondern zur Arbeit zu gehen und uns kurz Nachricht zu geben (telefonisch, per Mail, per Telefax), damit wir umschlüsseln können.


Aktionstag für den Sozial- und Erziehungsdienst: 30. März 2009

Die Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes gehen in die "heiße" Phase. Der Verlauf der bisherigen Verhandlungen hat gezeigt, dass es für die Betroffenen Zeit wird, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Darum findet am 30. März 2009 ein Aktionstag statt.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie durch einen Klick auf einen der beiden nachfolgenden Links:

Fachbereich Gemeinden

Fachbereich Gesundheit/Soziale Dienste


Am Donnerstag, den 26.2.2009 findet erneut ein Warnstreik in der Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes des Landes Hessen statt.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

Straßenmeisterei Sterbfritz:

Treffpunkt Bahnhof Sterbfritz, Abfahrt 7.15 Uhr ;

Straßenmeisterei  Nidda:

Treffpunkt Parkplatz Bürgerhaus, Abfahrt 7.15 Uhr ;

Die Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung aus Wächtersbach, Gelnhausen und Umgebung steigen um 8.00 Uhr am Hallenbad Gelnhausen in die Busse zu.

Die Beschäftigten der Straßenmeisterei Bruchköbel treffen sich ab 7:00 Uhr zum Streikfrühstück im DGB Jugendheim.

Die Kollegen der Autobahnmeisterei in Langenselbold bitten wir um Mitteilung, ob sie in Langenselbold abgeholt werden sollen oder direkt nach Hanau kommen.

Um 9.15 Uhr fahren wir ab Hanau weiter nach Frankfurt.

Hier findet ab 10.30 Uhr eine Demonstration vom Gewerkschaftshaus zur Kundgebung auf den Paulsplatz statt .

Anschließend Rückfahrt zu den o. g. Ausgangspunkten.


Zum Warnstreik in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes in Hessen ruft ver.di die Beschäftigten der Landesverwaltung auf.

Aufrufe zum Warnstreik findet ihr hier:


Warnstreiks im Nahverkehr

Die Gewerkschaft ver.di ruft für Mittwoch, 25.2.2009, zu einem ganztägigen Warnstreik im Nahverkehr auf. Aufgerufen sind die Hanauer Straßenbahn AG sowie der Regionalverkehr des Main-Kinzig-Kreises.

Wir fordern eine Angleichung der Tarife für den öffentlichen und privaten Nahverkehr.

Im Frühjahr 2008 hatte der Arbeitgeberverband erklärt, die Tarife im öffentlichen Dienst ab Januar 2009 um 2,8 % zu erhöhen sowie eine Einmalzahlung von € 225 auszuzahlen. Da die Arbeitgeber ihrem Versprechen nicht nachgekommen sind, kommt es jetzt zu Streikmaßnahmen.

Beim privaten Personenverkehr gibt es seit fast vier Jahren einen Stillstand in den Manteltarifvertragsverhandlungen.

Die Gewerkschaft ver.di fordert die Arbeits- und Einkommensbedingungen im Linienverkehr zu vereinheitlichen. In Hanau und im Raum Gelnhausen wird es zu Behinderungen kommen. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis


Aufruf zur europäischen Demonstration

am 16. Dezember 2008 in Straßburg

Mehr Arbeitnehmerrechte in Europa durchsetzen

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften rufen gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) und unseren europäischen Schwestergewerkschaften zu einer Demonstration und Kundgebung am 16. Dezember 2008 in Straßburg am Sitz des Europäischen Parlamentes auf. Das Europäische Parlament wird in dieser Sitzungswoche über die Rechte für Europäische Betriebsräte, die Verschlechterung der europäischen Arbeitszeitregulierung sowie die Mitbestimmung in europäischen Unternehmen entscheiden.

Hanau: Busbahnhof/Freiheitsplatz

Abfahrt: 8:00 Uhr - Rückkehr: ca. 22:00 Uhr

Anmeldung: DGB Region Südosthessen (Hannelore Römer)

Fon: 06181/24216

Fax: 06181/257761

Mail: hannelore.roemer@dgb.de


Ortsverein gegründet !

Am Montag, 29. September 2008, wurde in der Stadthalle Gelnhausen der neue ver.di-Ortsverein Gelnhausen/Schlüchtern gegründet und ein Ortsvereinsvorstand gewählt. Vorsitzender des neuen Ortsvereins ist der Kollege Kevin Kuntz, der beim Main-Kinzig-Kreis arbeitet.

Mehr dazu ...


Solidarität mit der Hanauer Vacuumschmelze

Die Initiative "Eine Region steht auf!" ruft zur Solidarität mit der kämpfenden Belegschaft der VAC auf, die sich seit Donnerstag, 12. September, im Streik befindet. Wir von ver.di Hanau erklären uns solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in ihrer schweren Auseinandersetzung.

Seit 2005 befindet sich die VAC im Besitz des Finanzinvestors ("Heuschrecke") OEP (One Eqity Partners, Tochter von JP Morgan Chase). Finanzinvestoren sind an der betrieblichen Substanz nicht interessiert, sondern nur daran, die Unternehmen auszupressen und möglichst profitabel weiterzuverkaufen. Die Kosten dieser häufig kreditfinanzierten Betriebsübernahmen werden den Belegschaften zusätzlich aufgedrückt. Nach Einschätzung von Betriebsrat und IG Metall wäre die VAC ohne diese Übernahmekosten nicht in der angeblich "schlechten Geschäftslage", die den Vorwand für die Tarifflucht liefert.

Solche Probleme sind auch Folgen einer Politik, die es darauf anlegt, dem Kapital gesetzgeberisch die Schleusen zu öffnen, dann Erschrecken über die Folgen vorzuspielen und in großen Reden "Ethik und Moral" einzuklagen, die es im kapitalistischen Wirtschaftsleben nicht gibt. Es waren die kämpferischen Aktionen der VAC-Kolleglnnen, die die Auseinandersetzung erfolgreich an diesen Punkt gebracht haben, an dem sich auch andere Kräfte in der Gesellschaft einmischen müssen.

Für weitere Informationen siehe Homepage der IG Metall


Gründung des Ortsvereins Gelnhausen/Schlüchtern

Der ver.di-Bezirk Hanau/Main-Kinzig gründet am Montag, 29. September 2008 einen ver.di-Ortsverein für die "Altkreise" Gelnhausen und Schlüchtern. Damit soll für den räumlichen Bereich der beiden "Altkreise" (von Gründau bis Sinntal) eine Betreuungsstruktur ermöglicht werden, die die gewerkschaftliche "Betreuung" näher zu den Betrieben und Dienststellen bringt. Eingeladen sind alle Mitglieder und Funktionsträger von ver.di.

Die Veranstaltung findet ab 15:30 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen, Jahnstraße, 63571 Gelnhausen statt. In ihrem Rahmen soll u.a. ein Vorstand des Ortsvereins gewählt werden.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir danken für die zahlreiche Beteiligung an den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst. Eure Aktionen haben entscheidend zu dem Druck auf die Arbeitgeber Bund und VKA beigetragen. Eine Einkommenserhöhung mit sozialer Komponente konnte erreicht werden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir rufen alle ArbeiterInnen, Angestellten, Auszubildende und PraktikantInnen bei Bund und Kommunen am Donnerstag, 6. März 2008, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

Zentraler Treffpunkt für den Main-Kinzig-Kreis:

Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau, 10.30 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben in Hanau folgende Absprachen zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen getroffen:

14. Februar 2008:

Warnstreik der Krankenhäuser gemeinsam mit den südhessischen Kollegen zentral in Hanau. Beginn in Hanau: 8:00 Uhr, die Kolleginnen und Kollegen aus dem südhessischen Raum werden mit Bussen gegen 10:00 Uhr erwartet.

19. Februar 2008:

Warnstreik des übrigen öD-Bereiches einschließlich Versorgung und Nahverkehr ab 9:00 Uhr am Gewerkschaftshaus. Dauer ca. 1 ½ bis 2 Stunden. Es ist eine Demonstration durch Hanau vorgesehen.

21. Februar 2008:

Gesamter öD-Bereich in Gelnhausen, Am Ziegelturm, Beginn 9:00 Uhr, Dauer 1 ½ bis 2  Stunden. Eine Demonstration zum Landratsamt ist geplant.

6. März 2008:

Ganztätiger Warnstreik aller Bereiche. Die Kolleginnen und Kollegen aus Schlüchtern, Gelnhausen usw. sollen mit Bussen nach Hanau gebracht werden. Demonstration durch Hanau ist vorgesehen.

Ab Anfang April

rechnen wir mit der Einleitung der Urabstimmung zu einem Arbeitskampf im öffentlich Dienst von Bund und Kommunen.

Zur Vorbereitung auf einen Arbeitskampf laden wir zu einer Schulung ein. Das Einladungsschreiben findet ihr hier:

In Absprache mit dem ver.di Landesbezirk Hessen wurde beschlossen, dass auf bezirklicher Ebene Arbeitskampfleitungen gebildet werden sollen.

Für den ver.di-Bezirk Hanau/Main-Kinzig ist vorgesehen, dass die Arbeitskampfleitung aus Vertretern der

- Stadt Hanau - Innere Verwaltung,

- Stadt Hanau - Technische Verwaltung,

- Stadtwerke Hanau,

- Klinikum Hanau gGmbH,

- Stadt Maintal,

- Main-Kinzig-Kreis,

- Amt für Straßen- und Verkehrswesen Gelnhausen,

- Kreiswerke Gelnhausen

bestehen soll. Bitte teilt uns eure Vertreter mit, insbesondere gebt uns Telefon-Nr. und mail-Adressen bekannt, damit wir einen Verteiler aufbauen können.

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Im ver.di Bezirk Hanau/Main-Kinzig-Kreis findet die Auftaktveranstaltung statt am

Dienstag, 30. Oktober 2007, um 13:30 Uhr in der Stadthalle Gelnhausen.

Davon ausgehend, dass die Tarifrunde 2008 nicht einfach wird, ist mit Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen. In der Auftaktveranstaltung wollen wir zur Ausgangslage Stellung nehmen, die Tarifrunde 2008 vorbereiten und die Situation

- bei den Kommunalverwaltungen

- im Gesundheitswesen

- im Versorgungsbereich

- im ÖPNV

diskutieren.

Dienstbefreiung ist entsprechend der anzuwendenden Tarifverträge bzw. nach § 106, Abs. 4, Hess. Beamtengesetz in Verbindung mit § 215, Abs. 1, Hess. Beamtengesetz zu beantragen.

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Die Mitglieder der bezirklichen Arbeitskampfleitungen im Landesbezirk Hessen sind zu einer ersten Sitzung für Montag, den 15.10.2007 im DGB-Haus in Frankfurt eingeladen.

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Am 30. Oktober 2007 um 13:00 Uhr findet eine Versammlung für Mitglieder, ehrenamtliche Funktionäre/innen und Personalräte statt. Eine Einladung hierfür erfolgt rechtzeitig.


Aufruf zu einem Streiktag

im Bereich der hessischen Landesverwaltung

am Dienstag, den 13.11.2007

Aufruf zum Warnstreik im Bereich der hessischen Landesverwaltung

am Mittwoch, 26.9.2007 um 10:00 Uhr

Am Ziegelhüttentor in Gelnhausen

Die Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung werden bzw. sollen auch zukünftig von der Tarifentwick­lung des Öffentlichen Dienstes ausgeschlossen werden. Die hessische Landesregierung weigert sich weiterhin beharrlich, die Tarifverträge, die mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder vereinbart worden sind, in Hessen anzuwenden.

- Will die hessische Landesregierung nur noch Einkommen und Arbeitszeit nach Gutsherrenart?

- Einkommenserhöhungen nur noch vor Wahlen?

Mit uns nicht!

Deshalb ruft die Gewerkschaft ver.di alle Tarifbe­schäftigten und Auszubildenden auf:

Beteiligt euch zahlreich an Warnstreik und Kundgebung!


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

seit März 2007 hat die Gewerkschaft ver.di mit dem Hessischen Innenministerium Sondierungsgespräche über eine Einkommenserhöhung für die Tarifbeschäftigten des Landes Hessen sowie über den Abschluss eines neuen Manteltarifvertrages geführt. Diese Gespräche waren erforderlich, weil das Land Hessen mit Wirkung zum 1.4.2004 aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ausgetreten ist. Dies hat u. a. zur Folge, dass die Vereinbarung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) mit Wirkung zum 1.11.2006 nicht für den Bereich des Landes Hessen gilt. Praktische Folge davon ist, dass die für den Bereich der TdL vereinbarten Einmalzahlungen für die Jahre 2006 und 2007 sowie die lineare Einkommenserhöhung von 2,9 %, aufgerundet auf volle 5,00 €, ab dem 1.1.2008 für Hessen nicht gilt. Auch die dadurch erfolgte Begrenzung der wöchentlichen Arbeitszeit gilt somit nicht.


Schlag gegen die Tarifautonomie in Hessen

Warnstreiks geplant

Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft ver.di und der hessischen Landesregierung bereitet die Gewerkschaft ver.di nunmehr "für den Herbst flächendeckende Warnstreikaktionen in vielen Bereichen der Landesverwaltung vor". Dies hat die zuständige Tarifkommission der Gewerkschaft am Mittwochnachmittag (22.8.) in Frankfurt a. M. beschlossen. Seit dem Austritt des Landes Hessen aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) im April 2004 besteht auf Landesebene in Hessen ein tarifloser Zustand. Eine Verhandlungslösung wird von der Landesregierung blockiert.

Nunmehr bringt das Land eine zusätzliche Schärfe in den Konflikt, in dem die CDU-Fraktion im hessischen Landtag einen Gesetzentwurf eingebracht hat, mit dem gesetzlich die Zahlungen vorgenommen werden sollen, die zuletzt in den Verhandlungen angeboten worden sind. " Erstmalig in der Geschichte des Landes Hessen seit 1946 soll damit ein gesetzgeberischer Akt freie Tarifverhandlungen ersetzen", so der Verhandlungsführer für ver.di, Christian Rothländer. Dies sei eine "

Weitere Informationen zum Thema siehe unter


62.500  Unterschriften gegen Studiengebühren und Verfassungsbruch

Trotz der in Hessen hohen Hürden für eine Verfassungsklage haben die Bürgerinnen und Bürger mit dem DGB Hessen gemeinsam das ehrgeizige Ziel erreicht, die notwendige Anzahl von beglaubigten Unterschriften zu sammeln. Wir können heute über 62.500 Unterschriften präsentieren. Das ist rund ein Viertel mehr als die Regeln zur Einreichung einer Verfassungsklage erfordern. Danach müssten rund ein Prozent der hessischen wahlberechtigten Bevölkerung, nämlich über 43.308, sich einer solchen Klage per Unterschrift anschließen. Wir sind stolz und zufrieden, dass es uns gelungen ist, Bürgerinnen und Bürger aus Hessen, Großeltern, Eltern, aber auch Schüler und Studierende selbst dafür zu mobilisieren, für ihre Rechte einzutreten und sich mit ihrer Unterschrift gegen die durch die hessische Landesregierung beschlossenen Studiengebühren auszusprechen. Dafür danken wir den hessischen Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich

DGB Hessen

Solidaritätskundgebung mit den Telekombeschäftigten

am Dienstag,

5. Juni 2007, um 12:00 Uhr

am Schwanenbrunnen in der Hanauer Innenstadt

Kommt zur Kundgebung!


Obermanns Erzählungen – die Telekom-Propaganda und die Wahrheit

Erzählung Nr. 1: "Schon heute deckt unser Konzernüberschuss gerade einmal unsere Dividendenzahlung ab."

Unter dieser aufschlussreichen Dachzeile wird die Rechnung aufgemacht: 19,4 Milliarden Euro betrug der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Eine ungeheure Leistung, was die Beschäftigten da zustande brachten. Mit diesem Gewinn könnte man einer Million Menschen fast 20.000 Euro im Jahr zahlen.

Hessenweite Kundgebung in Frankfurt am Mittwoch, 23. Mai, Beginn 11.00 Uhr am Messehochhaus

Die Telekom-Beschäftigten brauchen unsere Solidarität. Sie würden ihren KollegInnen in anderen Bereichen einen Bärendienst leisten, wenn sie sich mit Hinblick auf das Benchmarking, das Anpassen der Gehälter nach unten, auf weniger Entgelt einlassen würden. Denn die logische Folge wäre, dass die Wettbewerber in ihren Betrieben weiteren Druck auf die Löhne ausüben würden, um den alten Abstand wieder herzustellen.

Wenn die Telekom-Beschäftigten das Niveau ihrer Entgelte heben können, haben auch die Beschäftigten der Wettbewerber ihren Vorteil davon.


Endspurt für die Aktion gegen die Studiengebühren!

Die Aktion Studiengebühren läuft weiter auf vollen Touren. Die Unterschriftenaktion soll bis zum 31. Mai intensiv fortgesetzt werden. Wir bitten euch hierzu um weitere Unterstützung und um die Weitergabe des Termins, damit nicht noch einige 1000 Unterschriften verloren gehen! Am 4. Juni findet im DGB-Haus in Frankfurt ein "Tag der Abrechnung" statt, wo eine genaue Zählung und Sortierung der eingegangenen Unterschriften vorgenommen werden wird. Danach ist geplant, ab ca. dem 12. Juni mit einem Team von circa 10 Personen eine "Danke-Hessen"-Tour durchzuführen. Einzelheiten dazu werden derzeit erarbeitet. Den Abschluss bildet die öffentlichkeitswirksame Übergabe der Unterschriften am 21. Juni beim Staatsgerichtshof in Wiesbaden.

Bis zu diesem Termin können weitere Unterschriften gesammelt werden. Diese müssen aber rechtzeitig vorliegen, z. B. beim DGB Südosthessen (Gewerkschaftshaus am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau). Im Gewerkschaftshaus findet ihr auch die Formulare und die notwendigen Informationen.

Es ist jetzt ein kräftiger Endspurt angesagt, damit wir unser gemeinsames Ziel schaffen. Bitte helft dabei nach Kräften mit!

siehe auch


Der 1. Mai in der DGB-Region Südosthessen

Zur Übersicht der Veranstaltungen siehe unter


Aktion Rente mit 67

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Anfang März 2007 soll im Bundestag die Entscheidung über die Erhöhung des Rentenalters getroffen werden!

Wir wollen nochmals unseren Unmut in der Öffentlichkeit darstellen und als Bündnis der Hanauer Gewerkschaften (DGB, IG Metall, IG BCE, ver.di)  in der kommenden Woche eine Unterschriftensammlung in den Betrieben durchführen.

Die Unterschriften sollen pressewirksam an die Abgeordneten Anfang März 2007 übergeben werden.

Darum bitten wir Euch, die im Anhang beigefügte Unterschriftenliste in Euren Verwaltungen und Betrieben von Euren Kolleginnen und Kollegen unterschreiben zu lassen und schnellstmöglich an uns zurückzugeben.

Wir bitten alle Funktionäre unserer Gewerkschaft, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Zur Unterschriftenliste hier klicken
Hanauer Appell (PDF, 131 kB)

Informations- und Diskussionsveranstaltung

für

Personalräte, Betriebsräte, Vertrauensleute

und interessierte Mitglieder

in Gelnhausen und Umgebung

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

neben Hanau hat sich Gelnhausen zu einem weiteren wirtschaftlichen Schwerpunkt etabliert.

Das bedeutet, dass auch die Gewerkschaft ver.di die Betreuung in diesem Einzugsbereich gewährleisten muss. Deshalb wollen wir Wege finden, wie wir die Betreuung vor Ort gut umsetzen können.

Wie ihr wisst, plant die Bundesregierung, das Rentenalter auf 67 Jahre zu erhöhen. Enorme Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Beschäftigungsverhältnisse sind die Folge.

Am Montag, 26.02.2007, um 13:00 Uhr wird eine Veranstaltung zu diesen Themen im Amt für Straßen- und Verkehrswesen, Gutenbergstraße 2-4 in 63571 Gelnhausen, stattfinden.

In Anbetracht der Wichtigkeit bitten wir um zahlreiche Teilnahme.


DGB Neujahrsempfang

Reformen - für wen?


Gastredner: Stefan Körzell

Der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen spricht über die Situation der Arbeitnehmer vor dem Hintergrund der aktuellen Pläne der Bundesregierung. Neben einer Einschätzung der aktuellen Entwicklungen wird Stefan Körzell auch die Erwartungen der Gewerkschaften an die Politik erläutern und einen Blick in die Zukunft werfen.

Montag, 12. Februar 2007, 17.00 - 20.30 Uhr

Nachbarschaftshaus Tümpelgarten

Am Tümpelgarten 21

63452 Hanau



Aktion Rente mit 67

Gemeinsame Aktion von ver.di Hanau, IG Metall Hanau/Fulda und DGB Main-Kinzig/Offenbach/Wetterau/Fulda am 7. und 11. Dezember 2006
Flugblatt zur Aktion (Word, 20 kB)


Vortrag von Rainer Roth, Professor für Sozialwissenschaft an der Fachhochschule Frankfurt, in der Veranstaltung vom 15.11.2006, ausgerichtet von Hanauer Sozialforum, DGB-Region Main-Kinzig/Offenbach/Wetterau/Fulda, IG Metall Hanau/Fulda, ver.di Hanau
Existenzsichernder Mindestlohn? (PDF, 90 kB)


Der existenzsichernde Mindestlohn ist ein berechtigter Anspruch

ver.di Hanau unterstützt folgende

Informations- und Diskussionsveranstaltung

am Mittwoch, 15. November 2006, 19.30 Uhr

im Bürgerhaus Reinhardskirche

in Hanau-Kesselstadt