Checkliste 3 - Einkommen

Tab 3

Zu berücksichtigendes monatliches Einkommen

7)

 

Familienname

Vorname

Geburtsdatum

Gesamtbetrag

Musterbeispiel

Rita

21.01.1968

Musterbeispiel

Erwin

23.05.1966

Musterbeispiel

Jan

13.05.1994

Musterbeispiel

Ulrike

15.05.1997

 

Netto-Erwerbseinkommen

monatlich

abzüglich Freibetrag

400,00 EUR

 

160,00 EUR

400,00 EUR

 

160,00EUR

0,00 EUR

 

0,00 EUR

0,00 EUR

 

0,00 EUR

0,00 EUR

 

0,00 EUR

Zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen

240,00 EUR

240,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

8)

 

 

 

 

 

 

Einkommensbereinigung:

0,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

Kindergeld Einkommen:

368,00 EUR

0,00 EUR

0,00 EUR

184,00 EUR

184,00 EUR

9)

Zu berücksichtigendes Gesamteinkommen

608,00 EUR

240,00 EUR

0,00 EUR

184,00 EUR

184,00 EUR

7) Bevor vorhandenes Einkommen angerechnet – also vom Leistungsanspruch abgezogen – wird stehen Ihnen mehrere Frei- und Absetzbeträge zu. Diese Zwischen-Rechenschritte werden im Berechnungsbogen aber nicht ausgewiesen. Daher ist eine genaue Prüfung, ob alle Absetz- und Freibeträge berücksichtigt wurden, nahezu unmöglich. Einige grobe Fehler können Sie aber erkennen:

  • Erwerbstätigen steht mindestens die 100-Euro-Grundpauschale als Freibetrag zu. Vom Einkommensanteil zwischen 100 und 800 Euro bleiben zusätzlich 20 % anrechnungsfrei, vom Einkommensanteil zwischen 800,01 und 1.200 (mit Kind: 1.500) Euro zusätzlich 10 %.

Im Musterbeispiel ergibt sich der Freibetrag in Höhe von 160 Euro aus 100 Euro Grundpauschale plus 60 Euro (= 20 % von 300 Euro).

  • Jeder erwerbsfähigen Person steht eine Pauschale von 30 Euro für private Versicherungen (z.B. Hausrat- oder Haftpflichtversicherung) zu.
    Bei Erwerbseinkommen bis 400 Euro ist diese 30-Euro-Pauschale aber bereits in der 100-Euro-Grundpauschale enthalten und kann nicht zusätzlich geltend gemacht werden.

Prüfen Sie, ob mindestens diese beiden Abzüge vorgenommen wurden. Verlangen Sie von der Arbeitsgemeinschaft einen detaillierten Ausdruck darüber, wie Ihr Einkommen angerechnet wurde, falls Sie Zweifel an der Richtigkeit haben. Sie haben ein Recht auf Akteneinsicht. Gibt man Ihnen diese Auskunft nicht oder wenn falsch gerechnet wurde, dann legen Sie Widerspruch ein.

8) Hier stehen neben dem Erwerbseinkommen die weiteren Einkommen, die von Ihrem Leistungsanspruch abgezogen werden. Im Musterbeispiel ist nur das Kindergeld vorhanden. Das Kindergeld wird erst einmal den Kindern zugerechnet. In anderen Fällen können z.B. aber auch Krankengeld, Arbeitslosengeld oder erhaltener Unterhalt vorhanden sein und angerechnet werden. Auch bei Einkommen, das kein Erwerbseinkommen ist, stehen Ihnen Absetzbeträge zu für vorgeschriebene Versicherungen, wie etwa – falls vorhanden – eine Kfz-Versicherung und für private Versicherungen, z.B. Haftpflicht oder Hausrat (pauschal 30 Euro für jede erwerbsfähige Person ab 15 Jahren) zu.

9) Hier steht die Summe der anzurechnenden Einkommen, einmal als Gesamtbetrag und aufgeteilt nach Personen, die dieses Einkommen erhalten.